Hier in Norwegen kann ein Koch wirklich beweisen was sein Handwerk alles zu bieten hat.Ich habe meinen ersten Elch geschlachtet. Ein grosser Bock mit herrlichem Fleisch. Die Dimensionen waren etwas grösser, als die Tiere die ich schon zerlegen durfte, aber es machte spass mein können zu prüfen, an einen so herrlich Tier, was eigens in der Natur gejagt wurde.Es kamen noch 2 Schafe und 4 Lämmer hinzu die ich portionierte und für die Anlässe vorbereitete. Mittlerweile habe ich sicher 40 Forellen filetiert und zubereitet.Das kochen hier oben macht einfach spass. Die Menus kann ich selber bestimmen und kann ökonomisch und qualitativ die Rohwaren die mir die südnorwegische Natur bietet verwenden und veredeln. Meiner Kreativität steht nichts im wege. Die Zukunft stelle ich mir so vor, dass ich eine Produktreihe patentieren werde um so die Ressourcen in Sirdal optimal verwenden kann. Das könnte hausgemachter Käse sein, Eiscreme aus herrlichen Beeren, Speziell berggeräuchte Forellen und vieles mehr. Ferner ist im Frühling auch ein Kräutergarten in Planung. Mit einem herrlichen Tisch, an dem man inmitten von der Natur, umgeben vom Fluss und den herrlichen Düften der Kräutern ein Glas Wein geniessen oder ein Apero speisen kann.
In unserer freien Zeit geniessen wir auch die Gesellschaft mit unserer Umgebung. So waren wir am Wochenende auf Schneehuhnjagt. Ich durfte ein eigenes Gewehr mitnehmen und mein Glück versuchen. Leider zeigten sich uns nicht sehr viele Tiere, so dass ich meine Schiesskunst nicht auf die Probe stellen konnte. Es war aber insgesamt eine herrliche Tour durch die herrliche Berglandschaft. 5 Stunden rauf und runter durch ca. 10 cm. Schnee mit Wind und rund -5 C°. Geselliges Hüttenleben mit zahlreichen Geschichten humorvollen, realen und ab und zu ein bisschen zweideutig…………….
Viele Ideen kamen allen in den Kopf nun gilt es diese umzusetzen und ein gutes Konzept zu entwerfen. Wir geniessen die Natur in vollen Zügen. Arbeiten mit den Hunden. Sägen Holz für den kommenden Winter. In unseren Köpfen schweben ab und zu die Gedanken an die Schweiz und unsere Lieben. Dennoch bereuen wir es kein Stück diesen Schritt für uns gemacht zu haben.